Langfristige Hilfe für Kinder und Waisenkinder in Simbabwe und Namibia

Mit mehr als 65.000 Euro unterstützt die Ernst Prost Foundation for Africa verschiedene Programme der Stiftung steps for children für arme und unterversorgte Kinder

März 2019 – Hilfe ist Silber, langfristige Hilfe ist Gold. Die Ernst Prost Foundation for Africa gibt der Stiftung steps for children Planungssicherheit für ihr Programm Schutzengelkinder in Namibia und für Bildungszentren auf dem Land in Simbabwe. Mehr als 65.000 Euro umfasst das Engagement.

Dr. Michael Hoppe, Gründer der Stiftung steps for children, bekam die Schecks für beide Programme persönlich von Kerstin Thiele überreicht. Sie gehört dem Vorstand der Ernst Prost Foundation for Africa an und managt die Stiftung. „Unsere Freude und Dankbarkeit sind riesig, sagte Michael Hoppe, „vor allem aber begeistert uns die Langfristigkeit des Engagements. Das gibt uns Planungssicherheit.“

Steps for children verfolgt einen simplen wie erfolgreichen Ansatz: Mit Kleinunternehmen, deren Überschüsse zu 100 Prozent in soziale und Bildungsmaßnahmen fließen, sollen die Projekte auf eigene Beine gestellt werden. „Dieses nachhaltige und auf Langfristigkeit angelegte Konzept hat uns vollstens überzeugt. Hier wissen wir, dass die Spenden sinnvoll und dauerhaft wirkend angelegt sind“, begründete Kerstin Thiele das Engagement der Ernst Prost Foundation for Africa.

Konkret werden die Mittel eingesetzt, um die Lebenssituation von Kindern und Waisenkindern zu verbessern, die in extremer Armut leben, unterversorgt sind und nur schwer, wenn überhaupt Zugang zu Bildung haben. „Mit Nahrung für den Kopf, sprich einem Bildungsabschluss, und für den Bauch soll das schwere Schicksal dieser Kinder gelindert und eine Perspektive eröffnet werden“, erklärte Kerstin Thiele.

33.090 Euro fließen in Projekte in die Kreisstadt Gobabis. Sie liegt rund 200 Kilometer östlich der namibischen Hauptstadt Windhoek. Schon seit vier Jahren fördert die Ernst Prost Foundation for Africa zehn Schutzengelkinder und drei steps homes-Familien mit Waisenkindern. Das Schutzengelkinder-Programm sichert Kindern und Jugendlichen eine gesunde Ernährung und eine vielfältige Förderung bis zum höheren Bildungsabschluss. Für Waisenkinder wurde das steps-homes-Programm entwickelt. Es gibt ihnen ein neues Zuhause in Pflegefamilien, eröffnet Zugang zu Bildung und gewährleistet eine regelmäßige Versorgung der Familien mit Lebensmitteln. „Beide Programme stehen für Nachhaltigkeit, das ist uns wichtig“, betonte Stiftungsmanagerin Kerstin Thiele.

Ebenfalls in Gobabis finanziert die Ernst Prost Foundation for Africa das Gehalt einer Köchin und eine tägliche warme Mahlzeit für rund 300 Kinder. „Diese wichtige Förderpaket sorgt auf der einen Seite für Kontinuität und auf der anderen für die Aufnahme zusätzlicher Kinder“, so Dr. Michael Hoppe.

Die übrige Fördersumme von 32.000 Euro fließt in ein vergleichsweise neues Projekt in Simbabwe. Dort hat steps for children mit anderen Hilfsorganisationen vier Bildungszentren auf dem Land aufgebaut sowie Maßnahmen ins Leben gerufen, die den Menschen Hilfe zur Selbsthilfe geben. Dazu gehören das Anlegen von Fischteichen und die Aufzucht von Hühnern. „So können sich die Familien selbst versorgen und auch noch Einkommen erzielen. Das ist sehr wichtig, weil ein sicheres Einkommen die Bildungschancen der Kinder deutlich verbessert“, beschreibt Kerstin Thiele die Projekte.

Illustration

Motiv: Spendenübergabe mit zwei Schecks

Bildunterschrift: Dr. Michael Hoppe, Gründer der Stiftung steps for children, freut sich über die beiden Schecks, die Kerstin Thiele, Mitglied des Stiftungsvorstands der Ernst Prost Foundation for Africa, überreichte und das damit verbundene langfristige Engagement.

Steps for children

Die 2005 von dem Unternehmer Dr. Michael Hoppe in Hamburg gegründete Stiftung fördert derzeit rund 2.000 hilfsbedürftige Kinder und Jugendliche, besonders Aids-Waisen und von HIV/Aids betroffene Familien an insgesamt acht Standorten in Namibia und Simbabwe. Neben nachhaltigen Bildungsmaßnahmen beinhaltet das Konzept den Aufbau von Kleinunternehmen, die Arbeits- und Ausbildungsplätze schaffen und langfristig eine Unabhängigkeit von Spenden ermöglichen.

 

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